Verhaltenstherapie

 
    Die Verhaltenstherapie geht grundsätzlich davon aus, dass Verhaltensstörungen erworben sind, d. h. dass sie von Lernprozessen abhängig sind und demzufolge auch wieder verlernt werden können.
Die Ziele liegen im Abbau gestörter Verhaltensweisen und im gleichzeitigen Aufbau des erwünschten Verhaltens.

Durch verschiedene Techniken wird das angemessene Verhalten schrittweise durch positive Reaktionen verstärkt und damit aufgebaut.
Aber auch emotionale Vorgänge und kognitive Prozesse werden in die Therapie einbezogen und verändert.

Es wird nach den Bedingungen gesucht, die zur Entwicklung des Verhaltens beigetragen haben und es weiter aufrechterhalten. Dazu ist es auch notwendig, das soziale Umfeld des Kindes zu verändern, was nur in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und/ oder anderen Bezugspersonen erreicht werden kann. Diese werden eng in den therapeutischen Prozess einbezogen.